Wir möchten die Arzneimittelversorgung von Millionen von Patientinnen und Patienten so effizient wie möglich gestalten und die Belastung unserer Umwelt verringern. Konsequent setzen wir daher alles daran, Maßnahmen zur Verringerung unserer CO2-Emissionen zu ergreifen und voranzutreiben:
Um die Auswirkung unseres Handelns auf unsere Umwelt zu minimieren, gehen wir verantwortungsbewusst mit den uns zur Verfügung stehenden Ressourcen um und streben danach Verbrauchsmaterialien in das Kreislaufsystem zurückzuführen:
Soziale Verantwortung bedeutet auch, dass man ein Arbeitsklima schafft, in dem sich alle Mitarbeitenden wohlfühlen und sich jederzeit unterstützt, geschätzt und geachtet fühlen. Hier möchten wir vorbildlich für die Pharmabranche sein:
Alliance Healthcare Deutschland, eines der führenden Unternehmen im deutschen pharmazeutischen Großhandelsmarkt, ist sich der zentralen Bedeutung von Vielfalt, Gleichberechtigung und Inklusion für unsere Geschäftsstrategie bewusst.
Die unterschiedlichen Erfahrungen und Perspektiven unserer Mitarbeitenden sind eine wertvolle Ressource, die es uns ermöglicht, unsere Kunden und Patienten bestmöglich zu unterstützen und exzellente Unternehmensleistungen zu erzielen. Unsere Überzeugung: Menschen sind motivierter, leistungsfähiger und zufriedener, wenn sie sich mit ihrer Persönlichkeit und Identität so einbringen können, wie sie sind. Deshalb legen wir größten Wert darauf, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem sich alle Mitarbeitenden mit Vertrauen, Offenheit und Wertschätzung, ebenso wie mit Würde, Respekt auf Augenhöhe und ohne Vorurteile begegnen können. So können wir nicht nur unsere Kunden mit kreativen und innovativen Produkten, Dienstleistungen und Lösungen begeistern, sondern zugleich eine Kultur der Wertschätzung nachhaltig fördern.
Wir stehen für Chancengleichheit und schützen alle Beschäftigten vor Benachteiligung – unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Alter, geschlechtlicher Identität, Behinderung, Familienstand, sexueller Orientierung, Religion, Weltanschauung oder jedem anderen gesetzlich geschützten Merkmal.
Die Mitarbeitenden, Kunden, Patienten, Lieferanten und Partner von Alliance Healthcare Deutschland sowie all ihrer Tochtergesellschaften und insbesondere ihrer Apothekenmarke gesund leben-Apotheken repräsentieren eine Vielzahl von Kulturen und Werten. Eine integrative Arbeitsumgebung ermöglicht es uns, unterschiedliche Denk- und Arbeitsweisen zu nutzen, um langfristig erfolgreich zu sein. Alle spezifischen arbeitsrechtlichen Bestimmungen sind in den jeweiligen lokalen internen Richtlinien geregelt.
Wir übernehmen Verantwortung für Compliance und Ethik in der Beschaffung innerhalb unserer Lieferketten. So haben wir effiziente Prozesse zur Integration menschenrechtlicher und umweltbezogener Sorgfaltspflichten entlang unserer Wertschöpfungskette implementiert.
Achtung der Menschenrechte
Wir bekennen uns zur Achtung der Menschenrechte und wirken darauf hin, negative Auswirkungen auf die Menschenrechte innerhalb unserer Geschäftstätigkeit vorzubeugen, diese soweit möglich zu beenden und zu minimieren. Wir stützen unsere Grundsatzerklärung zu Menschenrechten auf das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz und die nachfolgenden international vereinbarten Standards wie den Verhaltenskodex der Initiative für ethischen Handel und die Konventionen und Empfehlungen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO), die sich wiederum auf die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen (UN) und die Konvention über die Rechte des Kindes stützen.
Anforderungen an uns und unsere Partner
Wir erwarten, dass Lieferanten die Verpflichtung zur Achtung der Menschenrechte und Verhinderung umweltbezogener Risiken einhalten und gegebenenfalls an ihre Geschäftspartner weitergeben. Die Grundlage hierfür bilden der unternehmensinterne Verhaltenskodex sowie der Verhaltenskodex für Lieferanten. Im Rahmen der Weiterentwicklung unserer ethischen Handelsstandards überarbeiten wir diese Standards regelmäßig um die aus der Risikoanalyse gewonnenen Erkenntnisse einzuarbeiten. Nach der diesjährigen Finalisierung wird der Supplier Code of Conduct allen Lieferanten übersandt und risikobasiert oder anlassbezogen werden individuelle Maßnahmen eingeleitet.
Risikoanalyse und Umsetzung
Im Rahmen der Risikoanalyse der Lieferkette identifizieren und priorisieren wir die Risiken, die als besonders schwerwiegend definiert werden. Die wesentlichen Herausforderungen und Risiken betreffen dabei die Verhinderung von Kinder- und Zwangsarbeit sowie Ungleichbehandlung. Daneben sind die Einhaltung des Arbeitsschutzes und die Gewährung des angemessenen Lohnes für uns von besonderer Bedeutung.
Für die im Rahmen der Risikoanalyse identifizierten Risiken leiten wir konkrete Maßnahmen ab. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf den Lieferketten der Handelswaren und dort der Eigenmarken sowie dem Transport. Bei den Eigenmarken haben wir grundsätzliche Einflussmöglichkeiten identifiziert. Die Risikoanalyse wird mindestens jährlich sowie anlassbezogen überarbeitet.
Kern unseres Risikomanagements ist der Due Diligence Prozess den wir erweitert haben, um unseren Sorgfaltspflichten angemessen nachzukommen. Die Risikoklassifizierung erfolgt unter zur Hilfenahme verschiedener öffentlicher Datenbanken nach Länderrisikobewertungen. Darüber hinaus werden unmittelbare Geschäftspartner mit bestehenden Beziehungen mindestens einmal jährlich geprüft sowie anlassbezogen bei substantiierter Kenntnis möglicher Verletzungen von Menschenrechten. Letzteres gilt auch für mittelbare Geschäftspartner bei substantiierter Kenntnis.
Beschwerdeverfahren
Berichterstattung
Wir werden gemäß der gesetzlichen Anforderungen jährlich über die Fortschritte unserer Sorgfaltsaktivitäten in der Lieferkette an das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle berichten. Der Bericht – einschließlich der Ergebnisse der Risikobewertung in der Lieferkette und einer Beschreibung unserer Maßnahmen zur Minderung der identifizierten Risiken sowie einer Bewertung ihrer Wirksamkeit – wird auf unserer Internetseite veröffentlicht werden.
Frankfurt am Main, den 22. Dezember 2023
Die Geschäftsführung